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Interview mit dem Winzer der Freudenfels Rebberge

1. Oktober 2015

Sobald sich die Herbstblätter goldbraun verfärben und der erste Morgentau folgt, ist es allmählich Zeit für die Traubenernte. Die Rebberge von Schloss Freudenfels werden von Winzer Othmar Lampert bewirtschaftet. Die Crew von Schloss Freudenfels hat ihn anfangs Oktober besucht, um die von ihm weitergeführte Tradition des Weinbaus hautnah mitzuerleben.

Lamperts Familienbetrieb wurde 1942 mit 25 Aren gegründet. Im Jahr 1992 entschloss sich die Familie einen eigenen Keller zu bauen, um den eigenen Wein selbst keltern zu können. In der Zwischenzeit befindet sich der Betrieb in der dritten Generation, ist in Steckborn stationiert und zählt mittlerweile 6.2 ha.
Der Rebberg Freudenfels umfasst rund 1.2 ha. Dieser gehört zwar weiterhin dem Kloster Einsiedeln, wird aber von Lamperts Familienbetrieb bewirtschaftet. Im Herbst 2014 wurden die über 40 jährigen Rebbergen im östlichen Teil des Weinberges ausgerissen. Im Sommer 2015 wurde dieser Teil neu terrassiert sowie mit neuen Reben der Sorte Cabernet Cantor auf 70 Aren bepflanzt. In etwa drei Jahren kann diese Sorte in vollem Umfang geerntet werden. Die Familie Lampert beabsichtigt, damit einen Cuvée mit den bereits bestehenden Reben der Sorte Blauburgunder im unteren Teil des Rebberges zu vinifizerien. Lampert geht davon aus, dass ihm der heisse und trockene Sommer 2015 einen Jahrhundertwein mit 101 Öchslegraden bescheren wird.